Hochsprungtraining mit Prominenz

Weißwasser, Dienstag 01.September 2020

Im Stadion der Kraftwerker nahmen die jungen Leichtathleten der TSG KwBx/Weißwasser nach der Sommerferienpause mit ihren Trainerinnen Simone Noack und Andrea Krampe sowie ihrem Trainer Rüdiger Wagner das Training wieder auf. Wie auf den Bildern zu sehen, herrschte großer Andrang. In einer Trainings- und Studienpause besuchte uns die große Hochsprunghoffnung des Deutschen Leichtathletikverbandes Jonas Wagner vom Dresdner Sportclub 1898 seinen Heimatverein. Ja, Jonas hat hier bei uns in Weißwasser mit dem Sport begonnen. Unser Nachwuchs nutzte die Gelegenheit, unter Anleitung des Drittplatzierten der Deutschen Meisterschaft, die besondere Anziehung des Hochspringens zu finden. Jonas schaffte mit 2,20 m Anfang August in Braunschweig ein hervorragendes Ergebnis seiner noch recht jungen Laufbahn bei den Herren. Aufgrund einiger Fehlversuche verpaßte er die Silbermedaille, welche ebenfalls mit 2,20 m vergeben wurde. Während der Coronazeit war Jonas Wagner auf den Feld- und Waldwegen des Weißwasseraner Umlandes beim Training von Sprungreihen und Berganläufen zu sehen. Trotz dieses Notbehelfs gelang es ihm erfolgreich, seine Form für den Saisonhöhepunkt in Braunschweig aufzubauen. Die angesteuerte Teilnahme bei den Europameisterschaften in Paris war durch die Absage des Ausrichters hinfällig geworden.

Nunmehr wieder in einem Stadion entwickelte sich mit Freude und Intensität eine ganz besondere Trainingseinheit für die jungen Leichtathleten der TSG. Bei derart hohen Sprüngen konnten die jungen Athleten erleben, dass es durchaus möglich ist, von der TSG KwBx Weißwasser kommend im Leistungssport zu bestehen. Es ist ein langer Weg bis nach oben, der den jungen Menschen auch viel abverlangt. Schlußendlich hatten alle Teilnehmenden viel Spaß an dieser Übungsstunde. Wenn Jonas wiedereinmal Zeit hat, so ist er herzlich eingeladen. Text: Simone und Thomas Noack; Bilder: Rüdiger Wagner

27. Landeshallenmeisterschaften der Senioren

Chemnitz, Sonntag 19.Januar 2020

Die Chemnitzer Leichtathletikhalle war gut gefüllt, als zum 27. mal die sächsischen Senioren-leichtathleten/innen ihre Hallenlandesmeisterschaften und im Winterwurf austrugen. Insgesamt hatten sich 253 Teilnehmer aus 71 Vereinen für insgesamt 643 Starts angemeldet, etwas mehr sogar als 2019. Starke Teilnehmerfelder brachten vor allem die LG Neiße und die Sportfreunde Neukieritzsch 1921 an den Start. Scherzhafter Weise wurden sie gefragt, ob sie einen Hänger für ihre Medaillen mitgebracht haben. Und der wäre am Ende auch notwendig gewesen. Die LG Neiße kam mit 32 Athletinnen und Athleten und diese gingen 98 mal an den Start (mit den Staffeln sogar 103 x). Die Neukieritzscher waren mit 19 Athleten/innen angereist und absolvierten 52 Starts. Eine sehr gute Beteiligung verzeichneten u.a. auch der Dresdner SC 1898 (14 TN), der SC DHfK Leipzig (12 TN) und Vorwärts Zwickau (12 TN). So kam es dann auch. Die 86 Medaillen der LG Neiße wiegen schwer; es wurden 28 Goldene, 28 Silberne und 20 Bronzene. 42 Medaillen, davon 19 Goldene konnten die Neukieritzscher mit nach Hause nehmen. Es gab wie in den vergangenen Jahren zahlreiche gute und sehr gute Ergebnisse, waren doch auch fast alle unsere Medaillengewinner/innen der nationalen und internationalen Meisterschaften am Start. Es sind und da sind wir sehr stolz darauf, sehr, sehr viele. Deshalb wäre eine Aufzählung mehr als umfangreich. Informiert euch bitte unter: www.lvsachsen.de oder www.ladv.de darüber. Insgesamt standen 224 Wettbewerbe an und es wurde oft mit den Siegerehrungen kompliziert, da viele Senioren/innen mehrere Wettbewerbe absolvierten und es schon eine kleine Meisterleistung war, die zu Ehrenden zusammenzukommen. Auch für die Kampfrichterinnen und Kampfrichter, die Kollegen/innen im Auswertungsbüro und alle Helfer/innen war es eine große Aufgabe, die alle bestens gelöst haben. Ein großes Dankeschön dafür an Alle. Text: Jörg Fernbach

Die Ergebnisse unserer Teilnehmer stehen im nachfolgenden PDF Dokument.